Pollenalarm! Unsere Heuschnupfenserie - Teil 4
Wirksame Mittel aus der Naturheilkunde zur Linderung Ihres Heuschnupfens
Für viele Menschen bedeutet der Frühling nicht nur Freude, sondern auch Plage: Heuschnupfenalarm! Mittlerweile leidet jeder fünfte Deutsche an einer Allergie, am häufigsten an Heuschnupfen.
Der Heuschnupfen (auch saisonale allergische Rhinitis genannt) wird durch Blütenpollen von Gräsern, Bäumen oder Getreide ausgelöst. Das Immunsystem stuft die an sich harmlosen Pollen als gefährlich für den Körper ein und reagiert mit einer überschießenden Reaktion darauf. Tränende Augen, Niesattacken, Fließschnupfen, kitzelnder Gaumen, sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit können die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen.
Nehmen Sie Heuschnupfen immer ernst und ignorieren Sie erste Anzeichen und Symptome nicht. Denn die Allergie kann sich auf die unteren Atemwege ausdehnen und Asthma kann sich entwickeln. Von diesem „Etagenwechsel“ ist bereits jeder dritte Heuschnupfenpatient betroffen.
Aus der Naturheilkunde stehen uns wirksame Arzneimittel zur Verfügung, um die Selbstregulationskräfte zur stärken und die Symptome rasch zu lindern. Frühzeitig angewendet, ca. 4 bis 6 Wochen vor Beginn der Pollensaison, treten die Symptome meist deutlich schwächer auf. Ergänzend zu einer schulmedizinischen Behandlung eignen sich naturheilkundliche Mittel hervorragend. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber!
Zur innerlichen Einnahme empfehlen wir Ihnen:
- Heuschnupfenmittel DHU Tropfen
- Heuschnupfenmittel DHU Tabletten
- Klosterfrau Allergin Tropfen
- Klosterfrau Allergin Globuli
- Omniflora N für ein intaktes Darmimmunsystem
Homöopathische Einzelmittel der DHU:

Sanfte Hilfe aus der Natur: Homöopathie
- Galphimia glauca D6: Das Mittel, wenn „alles fließt“, Sie unter tränenden Augen und Fließschnupfen leiden.
- Luffa operculata D6: Luffa macht die Nase frei, wenn „alles verstopft“ ist und zäher Schleim vorhanden ist.
- Sabadilla D6: Sabadilla mildert heftige Niesanfälle und Juckreiz.
- Wyethia D6: Ist Ihr Rachen trocken und müssen Sie häufig hüsteln und sich räuspern, dann ist Wyetha angezeigt.
Eine Heuschnupfenkur mit Schüßler-Salzen finden Sie hier:
Weitere „Schätze“ aus der Naturheilkunde:
- WALA Echinacea Quarz comp. Augentropfen
- WALA Euphrasia Augentropfen
- Weleda Euphrasia Augentropfen
- Weleda Heuschnupfenspray
- Euphorbium Nasentropfen
Unser Tipp für gereizte Augen:
- Dr. Hauschka Augenfrische: bei geröteten, geschwollenen, müden und überanstrengten Augen, erfrischt und tut einfach gut
- Dr. Hauschka Augencreme: reizlindernd, beruhigend, glättet, erfrischt
Einen gesunden und möglichst beschwerdefreien Frühling wünscht Ihnen Ihre Aposana Versandapotheke!
Quellen: DHU, Wala, Weleda
Pollenalarm! Unsere Heuschnupfenserie - Teil 3
Diagnose und Therapie: Immuntherapie
Um eine Pollenallergie ursächlich zu behandeln, muss der Arzt im Vorfeld einige Untersuchungen durchführen. Standard ist hier der so genannte Prick-Test, bei dem verschiedene in Verdacht stehende Allergene auf die Innenseite des Unterarms getropft werden. Anschließend wird die Haut mit einer dünnen Nadel “angeritzt”. Besteht eine Allergie, rötet sich die Haut nach etwa fünf bis 60 Minuten, es juckt und es bilden sich Quaddeln.
Bei einem positiven Allergietest kann man etwa ab dem Schulalter eine spezifische Immuntherapie (SIT), auch unter “Hyposensibilisierung” genannt, durchführen. Mit dieser Methode wird dem Immunsystem die überschießende Reaktion abtrainiert. Es werden zwei Formen unterschieden: die subkutane Immuntherapie (SCIT) und die sublinguale Immuntherapie (SLIT).
Bei der SCIT werden chemisch veränderte Extrakte eingesetzt. Die Therapie sollte ganzjährig über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt werden. Die Dosen werden im Verlauf der Behandlung bis zu einer Erhaltungsdosis gesteigert.
Es gibt auch eine Kurzzeit-SCIT. Diese wird mit nicht veränderten Allergenextrakten durchgeführt. Je nach Präparat gibt es unterschiedliche Therapieschemata. Zum Beispiel erhält der Patient vor der Pollenflugsaison in wöchentlichen Abständen insgesamt sieben Injektionen mit einer kontinuierlich gesteigerten Dosis. Die Therapie sollte in drei aufeinander folgenden Jahren rechtzeitig vor der Saison durchgeführt werden.
Bei der SLIT kommen überwiegend unveränderte Allergenextrakte in Form von wässrigen Lösungen zum Einsatz. Je nach Produkt werden sie mit einer kurzen oder ohne Dosiserhöhung angewandt und sollten zwischen einer bis drei Minuten unter der Zunge verbleiben, bevor geschluckt wird. Auch für diese Form der Hyposensibilisierung wird eine Therapiedauer von drei Jahren empfohlen.
Welche Immuntherapie für wen?
Die Wirksamkeit von SCIT bei der durch Pollen und auch durch Hausstaubmilben hervorgerufenen allergischen Rhinokonjunktivitis ist durch zahlreiche kontrollierte Studien belegt. Zu diesem Schluss kommt die Ende letzten Jahres veröffentlichte, aktualisierte Leitlinie „Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen“ der allergologischen Fachverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Bei Gräserpollenallergie verminderten sich in der Mehrzahl der ausgewerteten Studien in der behandelten Gruppe Symptomatik und/ oder Medikamentenverbrauch um mindestens 30 Prozent, in Untersuchungen zur Birkenpollenallergie durchschnittlich um 45 Prozent gegenüber Placebo. Dieser auch Toleranz genannte Effekt gegenüber den eingesetzten Allergenen hält über die Therapiedauer hinaus an.
Für die Kurzzeit-SCIT ist die Wirksamkeit für die saisonale allergische Rhinokonjunktivitis ebenfalls durch Studien belegt. Die Leitlinie empfiehlt diese allerdings nur, wenn der Patient für eine präsaisonale oder ganzjährige SCIT mit einer größeren Anzahl von Injektionen der Höchstdosis keine Geduld aufbringt oder die Pollensaison kurz vor der Tür steht.
Für die SLIT (= sublinguale Immuntherapie, also Aufnahme der Wirksubstanzen über die Mundschleimhaut) werden ähnliche Effekte nach Gabe hoch dosierter Präparate beobachtet wie für die SCIT. Da nach Ansicht der deutschsprachigen allergologischen Fachverbände jedoch noch einige Fragen ausstehen, zum Beispiel zum langfristigen Therapieerfolg, empfiehlt die Leitlinie die SLIT vor allem dann, wenn eine subkutane Therapie nicht in Frage kommt wegen eines erhöhten Risikos für schwere, potenziell lebensgefährliche systemische Reaktionen nach SCIT. Das kann zum Beispiel der Fall sein bei mittel- oder schwergradig persistierendem (fortbestehendem) Asthma bronchiale, schweren Autoimmunerkrankungen, Immundefekten oder Immunsuppression.
Quelle: das PTA-Magazin 02/2010
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Pollenalarm! Unsere Heuschnupfenserie - Teil 2
Welche Symptome können sich bei Heuschnupfen zeigen?
Meist leiden die Betroffenen unter mehreren Begleiterscheinungen, die wir unter dem Überbegriff ”Heuschnupfen” kennen. Der Heuschnupfen selbst ist eine so genannte saisonale Allergie, also abhängig von der Jahreszeit. Die Symptome sind dann besonders stark, wenn die entsprechenden Pollen ”gerade fliegen.“ Diese Informationen kann man einem Pollenflugkalender entnehmen, welcher stets aktualisiert wird.
Einen tagesaktuellen Pollenflugkalender finden Sie z.B. hier:
Pollenflug aktuell
Primär bringt man mit dieser Art der saisonalen Allergie die ” dauernd laufende Nase” (Rhinitis) und die ”brennenden Augen” (Konjunktivitis) in Verbindung. Dies wird hervorgerufen durch die zuvor beschriebene Reaktion gegen das Allergen, also die Pollen und die damit verbundene Ausschüttung von Histamin im Organismus.
Dieser Botenstoff ist dafür verantwortlich, dass sich die Gefäße erweitern und somit die Nase ständig ”läuft”. Wie vermutlich jeder Betroffene bestätigen kann, reagiert man wesentlich empfindlicher auf z.B. Zigarettenrauch, kalte Luft, Düfte, etc. Weiter kann dieses Krankheitsmerkmal unbehandelt in einigen Fällen bis hin zu einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) führen.
Die allergisch bedingte Bindehautentzündung (Conjunktivitis allergica), die sich durch gerötete, gereizte Augen erkennen lässt, wird ebenso durch den freigesetzten Entzündungsbotenstoff Histamin, wie durch weitere Botenstoffe (z.B. Leukotriene) hervorgerufen. Zusätzlich kann eine Gewebsanschwellung im gesamten Bereich um die Augen auftreten. Der Körper lässt also die Nase laufen und die Augen tränen, um die Allergene möglichst schnell wieder „hinaus zu spülen.“
Unbehandelter Heuschnupfen kann zu Asthma führen
Unsere Heuschnupfen geplagten Mitmenschen sind zudem sehr oft von einer erschwerten Atmung betroffen, die teilweise bis hin zu Asthma–artigen Beschwerden (Asthma allergica) reichen kann. Je länger eine derart verlaufende ”Heuschnupfen – Variante” unbehandelt bleibt, umso höher ist das Risiko an Asthma bronchiale, dem chronischen Asthma, zu erkranken. Auch dieses Symptom wird hervorgerufen durch die bereits erwähnten Entzündungsbotenstoffe Histamine und Leukotriene. Histamine sorgen in diesem Falle für eine Verengung der Bronchien (Obstruktion) und eine Erhöhung der Schleimabsonderung (Hyperkrinie), was eine erschwerte Atmung zur Folge hat. Die Leukotriene rufen Entzündungen der Bronchialschleimhaut hervor, was starken Husten, akut auftretende Atemnot und pfeifende Atemgeräusche mit sich bringen kann. Ungefähr ein Drittel aller Erkrankten sind von einem solchen “Etagenwechsel” betroffen.
Erkennbar ist, dass diese Erkrankung für die Betroffenen eine Einschränkung des ”normalen Alltags” darstellt. Insbesondere nächtliche Schlafstörungen durch Atemnot oder verstopfte Nase senken die Leistungsfähigkeit.
Bei Kindern fand man sogar einen Zusammenhang zwischen Heuschnupfensymptomen und Schnarchen sowie dem Schlafapnoesydrom entdeckt. Was wiederum auch einen nachteiligen Effekt auf Lern- und Konzentrationsfähigkeit unserer Kleinen mit sich bringen könnte.
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Pollenalarm! Unsere Heuschnupfen-Serie Teil 1

Des Einen Freud`, des Andern Leid...
Die Bäume beginnen zu grünen, alles regt sich wieder gen Sonne aus dem dunklen Wintertief heraus. Doch diese positive Frühjahrsstimmung ist leider oft getrübt. Wer kennt ihn nicht, ob selbst betroffen oder durch das Leiden der Menschen in der Umgebung aufmerksam geworden – Heuschnupfen (Rhinitis allergica).
Diese, zur Kategorie Allergien gehörende Erkrankung ist mittlerweile sehr häufig in Deutschland anzutreffen. Ca. 25% der Erwachsen und 30% der Jugendlichen sind von einer Pollenallergie betroffen und die Zahl der Neuerkrankungen steigt.
Heuschnupfen manifestiert sich meist im Schulalter, seltener bei Kleinkindern oder Erwachsenen. Betroffen sind vor allem Menschen, mit einer gewissen genetischen Veranlagung, also einer angeborenen Neigung zur Hypersensibilität. Meist sind also bereits die Eltern oder engere Verwandte von Allergien betroffen. Das Auftreten von Pollenallergien ist nicht auf eine direkte Ursache, sondern auf das Zusammenwirken mehrerer Umweltfaktoren zurückzuführen. Beispielsweise haben erhöhte Schadstoffanteile in der Umwelt einen bedeutenden Einfluss auf die wachsende Aggressivität der Pollen. Auch das zunehmende Hygienebewusstsein unserer Gesellschaft hat dazu geführt, dass unser Immunsystem stärker auf Einflüsse wie diese reagiert.

Zählen zu den häufigen Allergenen: Birkenpollen
Der ”Heuschnupfen” kann bei Betroffenen sehr oft durch Pollen verschiedenster Pflanzen ausgelöst werden. Die häufigsten Beispiele dafür sind Getreide (z.B. Weizen), Bäume (z.B. Birke), Sträucher (z.B. Hasel) oder Kräuter (z.B. Fenchel). Zusätzlich kann es aufgrund der Ähnlichkeit der Eiweiße auf der Oberfläche der Pollenkörner mit Eiweißen aus Nahrungsbestandteilen zu so genannten Kreuzallergien kommen, so dass der Organismus auch auf entsprechend „ähnliche“ Lebensmittel allergisch reagiert!
Aber was genau läuft nun in unserem Körper ab…?
Die Erkrankung beruht nicht, wie der „normale“ Schnupfen auf einer viralen Infektion, sondern auf der Überreaktion des körpereigenen Immunsystems. Unser körpereigenes Immunsystem ist darauf ausgelegt, Abwehrreaktionen gegenüber Fremdstoffen, die unseren Organismus schädigen können, einzuleiten. Pollen haben normalerweise keine Auswirkung, da sie nicht als feindliche Fremdstoffe erkannt werden. Bei einem Atopiker jedoch, also einem Menschen, bei dem einen genetische Veranlagung zur Überreaktion der Immunabwehr besteht , wird das Pollenkorn beim ersten Kontakt sofort als Fremdkörper (Antigen) erkannt. Dieser Fehlalarm sorgt nun dafür, dass Antikörper ( IgE- Antikörper) gegen diese Pollen ausgebildet und gespeichert werden (Stufe 1).
Kommt diese Person erneut in Kontakt mit derselben Pollenart (Antigen), so ”erkennt” der Organismus den Eindringling sofort und signalisiert an die damals bereits gebildeten Antikörper:”Wir müssen gefährliche Fremdkörper abwehren!”
Dieser Fehlalarm äußert sich dann auf verschiedenster Art und Weise, je nachdem in welchem Stadium der Heuschnupfen vorliegt. Mastzellen (körpereigene ”Killerzellen”) werden beauftragt, den Eindringling zu eliminieren. Dabei werden Substanzen ausgeschüttet, wie z.B. das allen Betroffenen bekannte HISTAMIN, das im Organismus zu verschiedensten Folgereaktionen führt. Diese können unterschiedlichster Art und Stärke sein und somit auch den Betroffenen mehr oder weniger stark in seiner Leistungsfähigkeit und sozialem Miteinander einschränken.
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