Warum Tragen für Babys so wichtig ist!

Wenn Sie Ihr Kind tragen, wird es mit großer Freude all die Bewegungen miterleben, die es schon aus dem Bauch seiner Mutter kennt. Wenn man bedenkt, dass sich der menschliche Säugling erst mehrere Monate nach der Geburt vollständig entwickelt hat, ist das Tragen ein sehr gutes Mittel, um dem Neugeborenen die Möglichkeit zu geben, sich wie im Mutterleib fühlend weiterzuentwickeln.

Die Wärme und die Berührungen der Eltern geben dem Kind ein sicheres, beruhigendes Gefühl, auch wenn es unter Bauchschmerzen oder Schlafstörungen leidet. Durch den ständigen Körperkontakt werden wichtige Sinne wie Tast- und Gleichgewichtssinn angeregt und diese Nähe fördert auch die Sprachentwicklung. Die Eltern lieben es, sich frei bewegen zu können und dabei ihr Kleines immer ganz nah bei sich zu haben.

Mütter und Väter genießen diese enge Beziehung und entwickeln aufgrund der Nähe schnell ein besseres Gefühl für die natürlichen Bedürfnisse ihres Kindes. Tragen Sie also Ihr Kind und lassen Sie es an Ihrem alltäglichen Leben teilhaben. So hat es die Möglichkeit, die Welt zu entdecken, ohne dabei der Umwelt schutzlos ausgeliefert zu sein. Mit diesem Vertrauen kann sich Ihr Kind besser zu einem selbstsicheren und selbstbewussten Erwachsenen entwickeln.

Der Körper des Kindes entwickelt sich umso schneller, je mehr seine Sinne stimuliert werden: tasten, riechen, hören, schmecken und sehen. Durch verschiedene Reize trägt das Tragen aktiv zur allgemeinen Entwicklung des Körpers bei: Hautkontakt (der Körper des Babys berührt direkt den Körper von Mutter/Vater), ständig übertragene Bewegungen, Geruch der Haut, Herzschläge, Stimme, Geschmack der Haut, Erkennen des Gesichts, das ganz nah ist.

Weiter lesen Diese Reize sind besonders vorteilhaft für Frühgeborene, deren Entwicklung noch weniger abgeschlossen ist als bei Babys die 40-41 Wochen im Mutterleib verbrachten. „Neugeborene können getragen werden, während sie schlafen, was eine natürliche Vorbeugung vor dem plötzlichen Kindstod ist.“ (Dr. Susan Markel).

Welche Entwicklungen des Kindes werden also durch das Tragen positiv beeinflusst? Zuerst die Haut: Die Haut ist das größte sensorische Organ des menschlichen Körpers. Es ist das bei der Geburt am weitesten entwickelte Organ des Menschen, und somit das Organ, mit dem das Kind am besten kommuniziert.

Ausserdem werden die Motorik-, der Rücken- und auch die Hüftentwicklung maßgeblich beeinflusst. Wenn das Kind ganz nah am Körper getragen wird, schmiegt sich sein Körper an die Formen der Mutter / des Vaters an und macht alle Bewegungen mit. Tragen trägt somit zur Entwicklung der Motorik und zum Erlernen von Gleichgewicht und Laufen bei. Die korrekte Rückenentwicklung des Babys ist durch das ergonomische Design des ERGObaby Carriers gewahrt. Der Rücken des Babys kann sich durch die Anhock-Spreizhaltung, die das Kind instinktiv einnimmt und bei der die nach der Geburt noch bestehende Rundung der Wirbelsäule gewahrt bleibt, entsprechend entwickeln. Die Hüfte des Babys, die bei der Geburt noch unfertig ist, entwickelt sich ideal in der Anhock-Spreizhaltung, wodurch darüber hinaus einer Hüftdysplasie vorgebeugt werden kann.

Zudem ist das Tragen des Kindes auch bei der Schädelentwicklung von Vorteil. Der Schädel des Neugeborenen ist noch weich. In einem Jahr vergrößert sich sein Umfang um 12 cm. Während er noch wächst, kann er sich daher leicht verformen, wenn der Kopf des Babys längere Zeit auf derselben Seite liegt. Beim senkrechten Tragen kann dieser sogenannte flache Kopf (Hinterkopfplagiocephalie) vermieden werden.

Quelle: www.ergobaby.eu

Gut versorgt auf Reisen mit Homöopathie

Endlich Urlaub! Ob die Reise in den bayerischen Wald geht oder an das Mittelmeer, auf einige Eventualitäten sollten Sie vorbereitet sein. Bereits auf der Fahrt kann Reiseübelkeit den schönsten Urlaubsbeginn trüben. Vor stumpfen Verletzungen ist man auch im Urlaub nicht gefeit, wenn das Töchterchen beim Toben von der Wippe fällt oder Papa sich beim Wandern den Fuß verstaucht. In wärmeren Gefilden kann Sonnenbrand zum Thema werden, denn meistens scheint die Sonne kräftiger als erwartet. Und auch Stechmücken sind überall unterwegs; den Juckreiz zu ignorieren, fällt meistens äußerst schwer.

Nutzen Sie zur Linderung dieser Reisebeschwerden die Kraft der Natur!

Reiseübelkeit

Aurum Valeriana Globuli velati schützen, rechtzeitig ab Reisebeginn genommen, vor Reisekrankheit in Auto, Zug, Schiff oder Flugzeug.

  • Weißdorn und Strophanthus stärken die Herzfunktion und stützen den Kreislauf.
  • Baldrian und potenziertes Gold erhalten das innere Gleichgewicht, beruhigen und gleichen aus.

Tipp: Aurum Valeriana Globuli velati helfen auch, einen Jetlag zu überwinden.

Sonnenbrand, Insektenstiche und Schürfwunden

WALA Wund- und Brandgel zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus: Bewährt bei der Behandlung von Insektenstichen, Sonnenbrand und Schürfwunden, gehört es in jede Reiseapotheke.

  • Kleine Brennnessel lindert den Juckreiz, Ringelblume fördert die Heilung und Arnika wirkt Schwellungen entgegen.
  • Das beruhigende und erfrischende Gel kühlt und beugt Blasenbildungen vor.

Prellungen, Zerrungen und Blutergüsse

Arnica e planta tota D6 Globuli velati unterstützen die Heilung bei jeder Art von stumpfen Trauma.

  • Arnika wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.
  • Die Resorption von Blutergüssen wird gefördert und die Heilung von Verletzungen beschleunigt.
  • Die Globuli velati sind bereits für die ganz Kleinen geeignet und helfen den Erwachsenen genauso gut.

Quelle: Wala Arzneimittel

Neu von WELEDA: Granatapfel straffende Gesichtspflege

Aktive Regeneration der Haut!

In der Haut finden kontinuierlich Stoffwechselvorgänge statt. Dabei und durch externe Einflüsse wie UV-Strahlung entstehen sehr reaktionsfreudige Moleküle, sogenannte freie Radikale. Ab 40 Jahren nimmt die Fähigkeit der Haut ab, freie Radikale abzubauen sowie Feuchtigkeit zu binden. Die ersten alters- und lichtbedingten Hautveränderungen werden sichtbar, die Zellerneuerung verlangsamt sich.

Die Haut wird anspruchsvoller. In dieser Lebensphase gibt es eine wirksame Unterstützung gegen die Zeichen der Hautalterung: Weleda Granatapfel Straffende Gesichtspflege.
Die antioxidative Pflege begleitet den natürlichen Hautalterungsprozess optimal.Mit kostbaren Wirkstoffen aus Granatapfel und Goldhirse aus biologischem Anbau mindert sie Falten, strafft und aktiviert die Hautregeneration. Der zarte Duft wirkt inspirierend auf die Sinne.

Die Verträglichkeit der Granatapfel Straffenden Gesichtspflege wurde von einem unabhängigen Institut dermatologisch getestet und bestätigt.

Granatapfel straffendes Serum - feuchtigkeitsspendendes Konzentrat:straffendesserum

Fettfrei und reich an Feuchtigkeit: Die Intensivpflege enthält hochwirksame und konzentrierte Natursubstanzen mit Soforteffekt. Granatapfelsaft wirkt als natürlicher Radikalfänger. Täglich angewendet kräftigt das fettfreie Serum die Hautstruktur und aktiviert die Zellerneuerung. Elastizität und Spannkraft der Haut werden verbessert.Granatapfel Straffendes Serum spendet sofort intensive Feuchtigkeit und mindert Falten. Es bereitet die Haut optimal auf Granatapfel Straffende Tagespflege oder Nachtpflege vor.

Anwendung: Morgens und abends nach der Reinigung und Tonisierung auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen, dabei die Augenpartie aussparen. Anschließend die Straffende Tagespflege oder Straffende Nachtpflege anwenden.

straffendetagespflege1 Granatapfel straffende Tagespflege - schützt vor oxidativem Stress

Wirksamer Schutz vor den Stressfaktoren des Tages: Die schnell einziehende Creme schützt die Haut    mit natürlichen Radikalfängern vor schädlichen Umwelteinflüssen. Wertvolles Granatapfelsamenöl,   Arganöl und Macadamianussöl pflegen die anspruchsvoll werdende Haut.  Granatapfel Straffende Tagespflege mindert Falten und verbessert Elastizität und Spannkraft. Die Gesichtszüge wirken straffer, die Haut strahlt schön und lebendig.

Anwendung: Morgens nach der Reinigung und Tonisierung auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen, dabei den Augenbereich aussparen. Eignet sich auch sehr gut als Make-up Grundlage. Für besonders intensive Feuchtigkeit unter die Pflege das Granatapfel straffende Serum auftragen.

Granatapfel straffende Nachtpflege - aktiviert die Zellerneuerungstraffendenachtpflege1

Für einen intensiven Schönheitsschlaf: Die reichhaltige Creme mit aufbauenden Nährstoffen aktiviert die natürlichen Regenerationsprozesse während der Nacht. Wertvolles Granatapfelsamenöl, Borretschsamenöl und Arganöl fördern den Aufbau des natürlichen Hautschutzmantels.
Mit natürlichen Radikalfängern mindert Granatapfel Straffende Nachtpflege Falten und verbessert die Elastizität und Spannkraft. Nach dem Aufwachen am Morgen sieht die   Haut erholt aus und fühlt sich straff an.

Anwendung: Abends nach der Reinigung und Tonisierung auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen. Für besonders intensive Feuchtigkeit unter die Pflege das Granatapfel straffende Serum auftragen.

Quelle: WELEDA

Pollenalarm! Unsere Heuschnupfenserie - Teil 4

Wirksame Mittel aus der Naturheilkunde zur Linderung Ihres Heuschnupfens

Für viele Menschen bedeutet der Frühling nicht nur Freude, sondern auch Plage: Heuschnupfenalarm! Mittlerweile leidet jeder fünfte Deutsche an einer Allergie, am häufigsten an Heuschnupfen.

Der Heuschnupfen (auch saisonale allergische Rhinitis genannt) wird durch Blütenpollen von Gräsern, Bäumen oder Getreide ausgelöst.  Das Immunsystem stuft die an sich harmlosen Pollen als gefährlich für den Körper ein und reagiert mit einer überschießenden Reaktion darauf. Tränende Augen, Niesattacken, Fließschnupfen, kitzelnder Gaumen, sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit können die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen.

Nehmen Sie Heuschnupfen immer ernst und ignorieren Sie erste Anzeichen und Symptome nicht. Denn die Allergie kann sich auf die unteren Atemwege ausdehnen und Asthma kann sich entwickeln. Von diesem „Etagenwechsel“ ist bereits jeder dritte Heuschnupfenpatient betroffen.

Aus der Naturheilkunde stehen uns wirksame Arzneimittel zur Verfügung, um die Selbstregulationskräfte zur stärken und die Symptome rasch zu lindern. Frühzeitig angewendet, ca. 4 bis 6 Wochen vor Beginn der Pollensaison, treten die Symptome meist deutlich schwächer auf. Ergänzend zu einer schulmedizinischen Behandlung eignen sich naturheilkundliche Mittel hervorragend. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber!

 Zur innerlichen Einnahme empfehlen wir Ihnen:

 Homöopathische Einzelmittel der DHU:

Sanfte Hilfe aus der Natur: Homöopathie

Sanfte Hilfe aus der Natur: Homöopathie

  • Galphimia glauca D6: Das Mittel, wenn „alles fließt“, Sie unter tränenden Augen und  Fließschnupfen leiden.
  • Luffa operculata D6: Luffa macht die Nase frei, wenn „alles verstopft“ ist und zäher Schleim vorhanden ist.
  • Sabadilla D6: Sabadilla mildert heftige Niesanfälle und Juckreiz.
  • Wyethia D6: Ist Ihr Rachen trocken und müssen Sie häufig hüsteln und sich räuspern, dann ist Wyetha  angezeigt.

 Eine Heuschnupfenkur mit Schüßler-Salzen finden Sie hier:

Schüßler-Kur Heuschnupfen

 Weitere „Schätze“ aus der Naturheilkunde:

 Unser Tipp für gereizte Augen:

 Einen gesunden und möglichst beschwerdefreien Frühling wünscht Ihnen Ihre Aposana Versandapotheke!

 Quellen: DHU, Wala, Weleda

 

 

Pollenalarm! Unsere Heuschnupfenserie - Teil 3

Diagnose und Therapie: Immuntherapie

Um eine Pollenallergie ursächlich zu behandeln, muss der Arzt im Vorfeld einige Untersuchungen durchführen. Standard ist hier der so genannte Prick-Test, bei dem verschiedene in Verdacht stehende Allergene auf die Innenseite des Unterarms getropft werden. Anschließend wird die Haut mit einer dünnen Nadel “angeritzt”. Besteht eine Allergie, rötet sich die Haut nach etwa fünf bis 60 Minuten, es juckt und es bilden sich Quaddeln.

Bei einem positiven Allergietest kann man etwa ab dem Schulalter eine spezifische Immuntherapie (SIT), auch unter “Hyposensibilisierung” genannt, durchführen. Mit dieser Methode wird dem Immunsystem die überschießende Reaktion abtrainiert. Es werden zwei Formen unterschieden: die subkutane Immuntherapie (SCIT) und die sublinguale Immuntherapie (SLIT).

Bei der SCIT werden chemisch veränderte Extrakte eingesetzt. Die Therapie sollte ganzjährig über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt werden. Die Dosen werden im Verlauf der Behandlung bis zu einer Erhaltungsdosis gesteigert.

Es gibt auch eine Kurzzeit-SCIT. Diese wird mit nicht veränderten Allergenextrakten durchgeführt. Je nach Präparat gibt es unterschiedliche Therapieschemata. Zum Beispiel erhält der Patient vor der Pollenflugsaison in wöchentlichen Abständen insgesamt sieben Injektionen mit einer kontinuierlich gesteigerten Dosis. Die Therapie sollte in drei aufeinander folgenden Jahren rechtzeitig vor der Saison durchgeführt werden.

Bei der SLIT kommen überwiegend unveränderte Allergenextrakte in Form von wässrigen Lösungen zum Einsatz. Je nach Produkt werden sie mit einer kurzen oder ohne Dosiserhöhung angewandt und sollten zwischen einer bis drei Minuten unter der Zunge verbleiben, bevor geschluckt wird. Auch für diese Form der Hyposensibilisierung wird eine Therapiedauer von drei Jahren empfohlen.

pollenalergieWelche Immuntherapie für wen?
Die Wirksamkeit von SCIT bei der durch Pollen und auch durch Hausstaubmilben hervorgerufenen allergischen Rhinokonjunktivitis ist durch zahlreiche kontrollierte Studien belegt. Zu diesem Schluss kommt die Ende letzten Jahres veröffentlichte, aktualisierte Leitlinie „Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen“ der allergologischen Fachverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Bei Gräserpollenallergie verminderten sich in der Mehrzahl der ausgewerteten Studien in der behandelten Gruppe Symptomatik und/ oder Medikamentenverbrauch um mindestens 30 Prozent, in Untersuchungen zur Birkenpollenallergie durchschnittlich um 45 Prozent gegenüber Placebo. Dieser auch Toleranz genannte Effekt gegenüber den eingesetzten Allergenen hält über die Therapiedauer hinaus an.

Für die Kurzzeit-SCIT ist die Wirksamkeit für die saisonale allergische Rhinokonjunktivitis ebenfalls durch Studien belegt. Die Leitlinie empfiehlt diese allerdings nur, wenn der Patient für eine präsaisonale oder ganzjährige SCIT mit einer größeren Anzahl von Injektionen der Höchstdosis keine Geduld aufbringt oder die Pollensaison kurz vor der Tür steht.

Für die SLIT (= sublinguale Immuntherapie, also Aufnahme der Wirksubstanzen über die Mundschleimhaut) werden ähnliche Effekte nach Gabe hoch dosierter Präparate beobachtet wie für die SCIT. Da nach Ansicht der deutschsprachigen allergologischen Fachverbände jedoch noch einige Fragen ausstehen, zum Beispiel zum langfristigen Therapieerfolg, empfiehlt die Leitlinie die SLIT vor allem dann, wenn eine subkutane Therapie nicht in Frage kommt wegen eines erhöhten Risikos für schwere, potenziell lebensgefährliche systemische Reaktionen nach SCIT. Das kann zum Beispiel der Fall sein bei mittel- oder schwergradig persistierendem (fortbestehendem) Asthma bronchiale, schweren Autoimmunerkrankungen, Immundefekten oder Immunsuppression.

Quelle: das PTA-Magazin 02/2010

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